Zwei Tage im Sommer
Beschreibung
Beschreibung
Von Anfang an ist Simone wenig begeistert, die Sommerferien am Neusiedler See zu verbringen. Die politisch angespannte Situation in dem österreichisch-ungarischen Grenzgebiet spitzt sich immer mehr zu, und dann passiert es tatsächlich: Kurz vor der Heimreise nach Deutschland finden sich Simone, ihr Mann Thorsten und die kleine Tochter Nicola in einem chaotischen Kriegsszenario wieder, das schlagartig alles verändert. Für Simone zählt nur, ihre Tochter unbeschadet nach Hause zu bringen. Einen unerwarteten Verbündeten findet sie in dem jungen ungarischen Soldaten Balász Varga, der sein Leben riskiert, um die kleine Familie in Sicherheit zu bringen. 25 Jahre später lässt Nicola an einem Sommertag die Ereignisse von damals Revue passieren und legt Stück für Stück eine bis dahin verborgene, unglaubliche Geschichte frei.
Lukas Pellmann denkt die gegenwärtigen nationalistischen Entwicklungen konsequent weiter und erzählt von der Kraft von Mitmenschlichkeit und Vergebung.
Details und Inhalte
Druckausgabe
E-Book
Autor
Lukas Pellmann
Pressestimmen
»Unglaublich spannend … ein politisch wahnsinnig interessantes Gedanken-Experiment«
– Nicole List, Café Puls/Puls 4
»Es ist unglaublich gut recherchiert, sehr spannend geschrieben, ein wahnsinnig starkes Buch.«
– Johannes Kößler, Guten Morgen Österreich/ORF 2
»Haben wir in der Realität nicht eh genug zu tun mit Kriegen und Krisen, muss so ein Thema sein. Ja. Sogar dringend. Denn Pellmann schärft hier den Blick darauf, dass wir als Menschen immer betroffen sind, egal wie nah oder fern unserer Landesgrenzen sich Konflikte abspielen. Eine durchdachte Handlung, präzise gezeichnete Figuren und viel zum Nachdenken lassen den Schluss zu: Pellmann kann also auch (Polit-)Romane schreiben«
– Judith Leopold, oe24.at
»Lukas Pellmanns ›Zwei Tage im Sommer‹ erfüllt für mich das, was ich von guter Literatur erwarte – er holt mich vom gemütlichen Sofa ab und lässt mich ein fiktives zeitgeschichtliches Ereignis hautnah erleben und mitfühlen.«
– Roswitha Stubenschrott, Buchhandlung o*books
»Ein großartiges politisches Buch, an Aktualität fast nicht zu überbieten«
– Johannes Kößler, Buchhandlung Seeseiten
»Ein dystopischer Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite viel Spannung und Emotionen erzeugt und auch darüber hinaus noch lange nachwirkt. Die Geschichte ist – auch sprachlich – wahnsinnig gut erzählt.«
– hell, Raiffeisenzeitung
»Und obwohl uns der Roman mittenhinein zieht in das Grauen des Krieges, wir zwischen blutigen Leichen stehen und nicht wissen, ob wir den nächsten Tag erleben, spendet er uns Hoffnung und Trost. Denn wir wissen, dass Nicola überlebt hat, dass sie eine Geschichte zu erzählen hat über Familie, Menschlichkeit, Mut und Aufopferung. Die Geschichte einer Zeitzeugin eines Krieges, den es so hoffentlich nie geben wird und doch schon viel zu oft gegeben hat.«
– Diana Pfeffer, Buchraum
»Gekonnt spinnt Lukas Pellmann die politische Lage Österreichs, die Demokratieverdrossenheit der Österreicher/innen sowie die rechts-nationalen Tendenzen unserer Gegenwart fort, verwebt sie mit persönlichen Schicksalen und entwirft das (Horror-)Szenario einer Zukunft, die nicht zuletzt durch Nicht-Hinhören, durch Desinteresse an der Demokratie und die »Das geht mich nichts an«-Mentalität der Bevölkerung auf beiden Seiten geschieht. Möge sein Roman sich als nicht prophetisch erweisen. Erschütternd, beklemmend, wichtig!«
– Karoline Pilcz, Buchkultur
»Grandios erzählt, fesselnd & politisch brisant!«
– Svenja Prautsch, Wandern zwischen Büchern
»Sprachlich klar und atmosphärisch dicht entfaltet der teils dystopische Roman eine beklemmende Nähe zur Realität und zeigt eindringlich, wohin Nationalismus führen kann.«
– Jürgen Seefeldt, ekz
»Mit jeder Seite übte der Roman einen immer stärker werdenden Sog aus. Und hat mich zum Reflektieren meiner Haltung gebracht.«
– Sonja Dörr, Die Bücherweltenbummlerin