Zucker
Beschreibung
Beschreibung
Ursula Knoll erzählt in ihrem neuen Roman entlang von sechs außergewöhnlichen Frauenleben mitreißend die Geschichte eines polarisierenden Lebensmittels – von der Entdeckung des Zuckers als billige Energie über die Zuckerpanik der Gegenwart bis hin zur Vision einer Zuckerbrennstoffzelle.
Die ehemalige Sklavin Mary Prince versucht, sich im frühen 19. Jahrhundert an ein neues, freies Leben in London zu gewöhnen. Dita und ihre Kollegen von der Wiener Kolonialzuckerraffinerie lassen sich 1848 von der Revolutionsstimmung mitreißen und kämpfen für ein besseres Leben. Etwa zur gleichen Zeit setzt die resolute Mathilde für das Familien-Imperium auf die Zuckerrübe und muss dabei nicht nur gegen männliche Widerstände antreten. Mehr als 150 Jahre später arbeitet Paula in einem Start-up an der Entwicklung eines Zuckerladegeräts mit, und auch ihre Tochter Kaja kommt auf den Geschmack des Zuckers …
Details und Inhalte
Druckausgabe
E-Book
Autorin
Ursula Knoll
Pressestimmen
»Entlang von Zucker als Leitmotiv hat Ursula Knoll einen gewieft konstruierten Roman über Emanzipation geschrieben.«
– Juliane Fischer, Falter
»Ursula Knoll schreibt wirklich tolle Gesellschaftsromane.«
– Barbara Kadletz, ORF2/Studio2
»feinfühlig geschrieben und epochal: Der Roman erzählt tiefsinnig die Schicksale dieser starken Frauen.«
– Nicole List, Puls 4/Café Puls
»Mit viel Liebe zum historischen Detail spannend aus wechselnden Perspektiven erzählt.«
– Johanna Berger
»Sorgfältig recherchierte historische Hintergründe, Perspektivvielfalt, starke Frauenfiguren, Themen wie Klassismus, Sklaverei, die Liebe, alles meisterlich verwoben und zudem schön verpackt. Eine große Empfehlung!«
– Sabine Gelsing
»›Zucker‹ behandelt die gesellschaftliche Struktur des 19. Jahrhunderts vor dem Hintergrund des Zuckeranbaus und der Zuckerfabrikation. Es ist ein kleiner Geniestreich, dass die Autorin dabei zwei unterschiedliche Gesellschaftsschichten aufeinandertreffen lässt.«
– Sonja Dörr, Die Bücherweltenbummlerin
»Es ist ein unfassbar schöner Bogen, und es geht auch um die Rolle der Frau im Allgemeinen, in der Arbeitswelt …
– Romana Ledl, ORF2/Guten Morgen Österreich
– Ursula Knoll im Gespräch mit Daniela Fürst von literadio über ihren Roman Zucker. »hier nachhören
»›Zucker‹ ist nicht nur ein historischer Roman, sondern auch ein gesellschaftspolitisches Statement über Macht, Ungleichheit und den Preis des Fortschritts.«
– Barbara Seidl-Reutz, Buchkultur
»›Zucker‹ ist ein kurzweilig inszenierter und gut recherchierter historischer Roman, dem es gelingt, Lebensbedingungen und -entscheidungen von Frauen über räumliche und zeitliche Grenzen hinweg zueinander in Beziehung zu setzen. Sprachlich vorzüglich erzählt und ungesüßt, wie das Leben.«
– Dunja Chinchilla, Weiberdiwan
»Die Autorin verwebt hier sehr genial die Schicksale der handelnden Frauen, und nach und nach kommt man in den Genuss der Wahrheit, wie diese Lebensgeschichten miteinander verflochten sind.
Reichtum prallt auf bittere Armut. … Der Zucker ist das bindende Glied zwischen mehreren Generationen und Familiengeschichten. Dabei kommt die gesellschaftliche Akzeptanz der Frauen nicht zu kurz, gleichwohl ob sie in Reichtum oder Armut leben.«
– Marco Lombardi, alpenlandkunst
»Zucker ist in diesem Roman weit mehr als ein Lebensmittel: Er wird zum Symbol – für Ausbeutung und Genuss, für koloniale Gewalt und feministische Selbstermächtigung, für Abhängigkeit und Wandel.«
– Christine Maria Anna, oststadlese86
»Ursula Knoll knüpft mit ›Zucker‹ nahtlos an die beachtliche Qualität ihres Erstlings an. … Insbesondere der Mittelteil überzeugt durch seine Lebhaftigkeit, die gut skizzierten Protagonistinnen und den historisch genauen Detailreichtum.«
– Patrick Linke, Buch und Bühne
»Der Zucker zieht sich wie ein roter Faden durch alle Kapitel. Aber es sind auch die Geschichten der Frauen und die ihrer Lebenssituationen, die dieses Buch so spannend machen.«
– Radio Steiermark/Guten Morgen Steiermark
»Nach ihrem Debüt erzählt die Autorin wieder aus der Perspektive mehrerer Personen. Dadurch gelingt es ihr, über das Individuum hinauszugehen und einen Blick auf das Ganze zu werfen.«
– Elfriede Weber, ekz
»Ursula Knoll behält die einzelnen Erzählstränge, die in sich chronologisch voranschreiten, sicher in der Hand und verwebt sie kunstvoll ineinander. So erfahren wir viel über die Zuckergewinnung und ihre Geschichte, über Sklaverei, Abolitionismus (Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei), die Revolution von 1848, bürgerliches und Arbeiterleben im 19. Jahrhundert, Coming of age und heutiges Familienleben. Und das ganz unangestrengt, sehr unterhaltsam, mit feinem Witz.«
– Petra Reich, literaturreich.de
»Ein (stellenweise) historischer Roman, der ganz nebenbei auch die Geschichte weiblicher Emanzipation thematisiert – spannend bis zur letzten Seite, äußerst informativ und ein echter Lesegenuss.«
– Monika Roth, bn.bibliotheksnachrichten
Auszeichnung
Ein Auszug aus dem Roman »Zucker« wurde 2023 mit dem Theodor-Körner-Preis für Literatur ausgezeichnet.
Ebenfalls 2023 erhielt Ursula Knoll für die Arbeit an »Zucker« das Jahresstipendium der Literar-Mechana.



