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Schattenkühle

Barbara Kadletz

Beschreibung

Barbara Kadletz Schattenkühle Roman 232 Seiten Erscheinungsdatum: 04.03.2024

Beschreibung

150 Jahre nach der legendären Rettung des Wienerwaldes durch den Politiker und Umweltschützer Joseph Schöffel steht ein Teil des weltbekannten Erholungsgebiets erneut vor dem Aus. Ein »nachhaltiges« Bürogebäude in Form eines riesigen Glaskubus soll mitten in den Wald gebaut werden. Wäre da nicht das Protestcamp, das die Rodung um jeden Preis verhindern will. Doch damit hat der Josef Schöffel des 21. Jahrhunderts nichts zu tun, er soll vielmehr dafür sorgen, dass der Bau endlich über die Bühne geht. Auch sonst findet man in ihm nicht viel, das an seinen Namensvetter, den alten Schöffel, erinnert. Voller Selbstzweifel und im Grunde immer Kind geblieben, das sich noch heute von der Großmutter terrorisieren lässt, will er vor allem eins: erfolgreich sein, aber bitte möglichst bequem. Als dann plötzlich Schöffel senior auftaucht, entsteht ein Verwirrspiel, wie es im Buche steht.

Ein großer, kluger Spaß, der die Verfehlungen der Gegenwart nur scheinbar überspitzt und in einen größeren Zusammenhang stellt.

Details und Inhalte

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Barbara Kadletz Schattenkühle Roman 232 Seiten Erscheinungsdatum: 04.03.2024

Druckausgabe

Ausstattung: Halbleinen mit Lesebändchen Maße: 12,5 x 20,5 cm ISBN: 978-3-99065-109-4 Preis: 25 € VLB: Titel suchen

E-Book

ISBN: 978-3-99065-115-5 Preis: 21 €

Autorin

Abbildung

Barbara Kadletz

geboren 1981, lebt und arbeitet als Buchhändlerin in Wien. Wenn sie nicht die Bücher anderer verkauft, schreibt sie an ihren eigenen Texten oder spricht über Literatur – als Moderatorin, Rezensentin oder in ihrem wöchentlichen Blog »Das Buch zum Wochenende«. In der Edition Atelier sind bisher ihre Romane »Im Ruin« (2021) und »Schattenkühle« (2024) erschienen.
Zum vollständigen Eintrag

Pressestimmen

»Als Retter des Wienerwaldes ist er in die Geschichte eingegangen, er hat verhindert, dass der Wienerwald aus wirtschaftlichen, profittechnischen Gründen abgeholzt wird. Zu einer Zeit, als ökologische Waldwirtschaft noch nicht mal ein Fremdwort war, geschweige denn, sich irgendjemand Gedanken darüber gemacht hat. Barbara Kadletz hat ihm jetzt ein literarisches Denkmal gesetzt.«
– Sybill Dolenz im Gespräch mit Barbara Kadletz, Studio 2/ORF

»Die Wiener Buchhändlerin erzählt in ihrem zweiten Roman ein Stück Wien-Geschichte, thematisiert ein wichtiges Anliegen und packt das alles in eine wunderbar leichte, spannende und glänzend formulierte Story.«
– Barbara Beer, Kurier

»Sie hat nie die Absicht, uns einen angeblich authentischen Joseph Schöffel vorzustellen, von vornherein ist er als Kunstfigur angelegt, was ihr Freiräume in der Ausgestaltung gestattet. Mit Ironie schafft sie Distanz zu dieser Gestalt, die es so nie gegeben hat, der aber Sympathien zufließen, weil sie in ihrer sperrig altmodischen Art einen kleinen Stachel in unsere Gegenwart pflanzt.«
– Anton Thuswaldner, Die Furche

»Es ist wirklich eine Freude diesen Roman zu lesen, der so vielschichtig vom Kampf für eine unberührte Natur erzählt und auf so vielfältige Art zu unterhalten weiß. Die Autorin hat sich eingearbeitet in Schöffels historische Aufzeichnungen und fördert interessante Fakten zum ersten Wiener Umweltschützer zu Tage, aber sie hat sich auch eingearbeitet in das späte 19. Jahrhundert.«
– Christian Pausch, FM4

»Ein historischer Klamauk, sehr gut recherchiert und ein leichtes, interessantes und sehr informatives Buch«
– Johannes Kössler, Guten Morgen Österreich/ORF 2

»Leichthändig, intelligent, witzig, mit vielen satirischen Spitzen und komischen Szenen versehen erzählt Barbara Kadletz … Gestern wie Heute, eine Zeitreise (ohne DeLorean, weil tatsächlich in die Zukunft) fördert verblüffende Parallelen zutage, all dies ist hier unterhaltsam, originell und hochgelungen nachzulesen.«
– Alexander Kluy, Literatur und Kritik

»›Schattenkühle‹ ist ein Roman, der in keine Schublade passt. Historischer Roman, Zeitreiseroman und Entwicklungsroman in einem, entführt er die Leser:innen in den Wienerwald, der vor 150 Jahren durch den Politiker und Umweltschützer Joseph Schöffel gerettet wurde. Mitten in der Klimakrise der Gegenwart steht ein Teil des Erholungsgebietes wieder vor dem Aus, da ein Bürogebäude in Form eines riesigen Glaskubus mitten in den Wald gebaut werden soll. Soweit die Ausgangssituation zu einem Roman voller erzählerischer Kniffe und überraschender Wendungen«
– Rebekka Zeinzinger und Irene Zanol, Auf Buchfühlung, »Gespräch mit Barbara Kadletz

»Sie bringt die Liebe nach Favoriten und den Schmäh in den Wienerwald. Barbara Kadletz verkauft, liebt und schreibt Bücher. Ein Porträt der Wiener Autorin, die eben ihren zweiten Roman veröffentlichte.«
– Johanna Kreid, Kurier, »Porträt von Barbara Kadletz

»Barbara Kadletz switcht in ihrem Roman Schattenkühle gekonnt und unterhaltsam zwischen den zwei Zeitsträngen.«
– MEMA, Weiberdiwan

»Natur- bzw. Klimaschutz darf nicht ahistorisch sein. Das einmal Geschützte, vor dem Untergang bewahrte, kann früher oder später wieder des Schutzes bedürfen. In ihrem Roman Schattenkühle zeigt Barbara Kadletz dies auf unkonventionelle wie unterhaltsame Weise anhand einer vergangenen und einer gegenwärtigen Naturschutzbewegung im Wienerwald.«
– Florian Dietmaier, Buchmagazin Literaturhaus Wien

»Die Geschichte selbst ist eine klug verflochtene und brillant formulierte Geschichte des Widerstands – gegen die Verbetonierung und Versiegelung und für das sich Widersetzen im privaten Leben.«
– Nadia Baha

– Buchtipp von Angelica Pral-Haidbauer, Niederösterreicherin

»Eine wunderbare Geschichte aus der Neuzeit über den Wienerwald.«
– Karl-Heinz Walloch, Wallos Kulturschock

»… Barbara Kadletz reichen diese sechs Charaktere aus, um ein phantasievolles, vergnügliches Kabinettstück zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu inszenieren.«
– Astrid Kuffner, Madame Wien

»Mit Schattenkühle ist Barbara Kadletz erschreckend nah am Puls unserer stürmischen Zeit, ihrem charmanten Schmäh und ihrer Erzählkunst ist es zu verdanken, dass die Lektüre dennoch sehr unterhaltsam und erfrischend ist.«
– Barbara Seidl, Litrobona

»Barbara Kadletz steht fest in einer Tradition der ganz großen Satiriker, wie etwa Italo Calvino (›Der Baron auf de Bäumen‹) oder Herzmanovsky Orlando mit ›Der Gaulschreck im Rosennetz‹. Humorvolle Kapriolen, witzige Einfälle, aus der Zeit gefallene Personen,alles eingekleidet in die scheinbare Selbstverständlichkeit eines ganz alltäglichen Geschehens.«
– Silvia Matras, Blog

Joseph Schöffel

(1832 Přibram / Böhmen–1910 Mödling / Niederösterreich) war ein österreichischer Journalist, Politiker und Umweltschützer. In den frühen 1870er-Jahren hat er erfolgreich gegen die Abholzung des Wienerwaldes gekämpft. Von 1873 bis 1882 war er Bürgermeister der Wienerwald-Gemeinde Mödling und setzte sich für die Gründung eines Waisenhauses ein.

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