Joy Adamson
Beschreibung
Beschreibung
Friederike Gessner ist schon als Kind vielseitig talentiert. Sie kann zeichnen, spielt Klavier und studiert Medizin und Psychiatrie. Als sie 1937 nach Afrika reist, ahnt sie nicht, welche aufregende Wendung ihr weiteres Leben nehmen wird. Der Aufenthalt in Kenia soll zunächst nur der Erholung dienen und ein mögliches Exil vor dem drohenden Nationalsozialismus werden. Doch es kommt alles anders. Ulrike Schmitzer erzählt »Joys« atemberaubende Geschichte und ihren Weg zu einer großen Liebe (dem britischen Wildhüter George Adamson), neuen Leidenschaften (Botanik und Pflanzen-Illustration) und zur Löwen-Mama, die sich rührend und mit wissenschaftlichem Ehrgeiz um die Aufzucht des verwaisten Löwenbabys Elsa kümmert und deshalb bald weltberühmt wird.
Details und Inhalte
Druckausgabe
Blick ins Buch
Autorin
Ulrike Schmitzer
Illustrator
Pressestimmen
»Joy Adamson war eine Österreicherin, die ungewöhnliche Wege gegangen ist – und berühmt geworden ist, weil sie eine Löwin von klein auf aufgezogen hat. Das neue Buch mit dem Titel Joy Adamson erinnert an ihr Leben in Afrika und ihr Wirken. Durch Menschen wie sie ist der Schutz von Wildtieren zum größeren Thema geworden.«
– Peter Stacher, ZiB/ORF
»Schmitzers Buch ist mehr als eine rührend-berührende Nachzeichnung eines unglaublichen Zugeneigtheit zwischen Mensch und Wildtier – es ist auch die dramatische Lebensgeschichte einer starken Frau.«
– Sylvia Treudl, Buchkultur
»Wer sich schnell und doch umfangreich über eine Frau informieren möchte, die – wie ich nun weiß – zu Unrecht ein wenig in Vergessenheit geraten ist, findet mit diesem Buch einen wunderbaren Einstieg in ihre Biografie. Und beim Weiterlesen und Vertiefen hilft dann die enthaltene Literaturliste.«
– Andreas Hartl, LiteraturBlog
»Die Biografie der bemerkenswerten Frau, die als cholerisch galt, wird in dem Buch von Edition Atelier so detailliert und doch knapp zusammengefasst, dass es schwerfällt, diese kleine Kunstausgabe wegzulegen. Denn trotz der Knappheit entsteht eine Spannung, die einer kleinen Zeitreise gleichkommt. Adamsons Leben fesselt. Als eine der erfolgreichsten Naturwissenschaftlerinnen des 20. Jahrhunderts reiht sie sich zwischen Jane Goodall und Dian Fossey ein.«
– Sonja Dörr, booknerds
»Nach ihrem Umwelt-Thriller ›Die Stille der Gletscher‹ (ID-B 15/17) und den kuriosen Geschichten aus der Raumfahrt ›Houston, wir haben ein Problem‹ (ID-A 3/19) wechselt die österreichische Autorin U. Schmitzer erneut das Genre und erzählt in dieser großartig illustrierten Grapic Novel das Leben von Joy Adamson, die 1910 als Friederike Gessner im heutigen Tschechien geboren wurde. Bis sie in den 1960er Jahren als ›Löwenmutter‹ weltberühmt wurde, führte sie ein bewegtes und erzählenswertes Leben. In klarer, teils distanziert wirkender Sprache beschreibt Schmitzer eine außergewöhnliche Frau und Kämpferin für die Tierwelt Afrikas. Die auf den ersten Blick wie ein Bilderbuch wirkende Graphic Novel ist in warmen Erdfarben großartig illustriert mit teils historischem Bildmaterial, das auf Joy Adamsons eigenen Zeichnungen beruht.«
– Petra Friedmann, ekz
»Joy Adamson ist eine faszinierende Biographic Novel, die das Leben der vielseitigen Naturforscherin und Künstlerin Joy Adamson nachzeichnet. … Für alle, die sich für außergewöhnliche Biografien, Tierliebe und die Beziehung zwischen Mensch und Natur interessieren, ist dieses Buch eine inspirierende und ästhetisch beeindruckende Lektüre.«
– Sandra Doods, Frau Pastell
»Vom Wiener Salon in die Savanne: Löwenforscherin Joy Adamson
– Ulrike Schmitzer im Interview für WDR Zeitzeichen
Joy Adamson & Elsa
Joy Adamson (1910 als Friederike Gessner in Österreich-Ungarn – im heutigen Tschechien – geboren, 1980 in Kenia gestorben) war eine österreichische Naturforscherin, Malerin und Schriftstellerin. Ende der 1930er-Jahre emigrierte sie nach Nairobi, wo sie den britischen Wildheger George Adamson heiratete. Ab Ende der 1950er-Jahre zog das Ehepaar das verwaiste Löwenbaby Elsa auf. Ihr darüber verfasstes Buch »Frei geboren. Eine Löwin in zwei Welten«, das auch erfolgreich verfilmt wurde, machte sie weltweit berühmt. 1977 wurde ihr das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen.
Elsa (1956–1961) war ein verwaistes Löwenjunges, das von Joy und George Adamson aufgenommen wurde. Sie war ein Experiment: der erste Löwe, der nach Jahren unter Menschen wieder erfolgreich in die Wildnis entlassen wurde. Elsa wurde die Hauptprotagonistin von drei Büchern, zwei Filmen und einer Fernsehserie.
