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Johnny will leben

Erich Fried

Beschreibung

Erich Fried Johnny will leben 160 Seiten Erscheinungsdatum: 06.10.2025 Theaterstück nach Jura Soyfer. Mit einem Nachwort von Michael Baiculescu

Beschreibung

In den 1980er-Jahren geschrieben, seither verschollen und nun wiederentdeckt: Erich Frieds noch nie publizierter, absurder, parabolischer Text »Johnny will leben« basiert auf einem Theaterstück von Jura Soyfer über die Stadt Vineta. Erich Fried bearbeitete den Schlüsseltext über die 1930er-Jahre mit massenhafter Arbeitslosigkeit, Ignoranz und weltweit erstarktem Faschismus aus der politischen Perspektive seiner Zeit. Unter den Vorzeichen der heutigen globalen Entwicklung ist der Text aktueller denn je.

In Frieds Stadt Jumne gibt es eine strenge Voraussetzung: Bürger der Stadt kann nur werden, wer vergisst. Johnny jedoch will seine Erinnerungen nicht loslassen, denn sie definieren sowohl ihn als auch die Gesellschaft. Verwundert wandert er durch die Straßen, vorbei an sinnlosen Demonstrationen, führt ins Nichts laufende Dialoge und findet sich wieder in einer ohnmächtigen Gesellschaft, die in Geschichtslosigkeit und Vergessen versinkt. Doch Johnny gibt nicht auf.

Details und Inhalte

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Erich Fried Johnny will leben 160 Seiten Erscheinungsdatum: 06.10.2025 Theaterstück nach Jura Soyfer. Mit einem Nachwort von Michael Baiculescu

Druckausgabe

Ausstattung: Gebunden mit Lesebändchen Maße: 11,5 x 18,5 cm ISBN: 978-3-99065-141-4 Preis: 22,00 € VLB: Titel suchen

Autor

Abbildung
© INTERFOTO/Brigitte Friedrich

Erich Fried

war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller; 1921 in Wien geboren und 1988 in Westdeutschland gestorben. Fried emigrierte 1938 nach Großbritannien, wo er einen Großteil seines Lebens verbrachte. Er ist bekannt für seine Lyrik, die oft von Themen wie Exil, Identität und der menschlichen Erfahrung geprägt ist. Er hat aber auch Prosa und Essays geschrieben und Werke von William Shakespeare ins Deutsche übersetzt.
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Herausgeber

Georg Mittendrein
geboren 1950 in Wien, Schauspiel- und Regiestudium am Max Reinhardt Seminar. Er arbeitete als Theaterregisseur und Intendant, außerdem verfasste er Drehbücher und Hörspiele. Er inszenierte an verschiedenen renommierten Theatern in …
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Pressestimmen

»Jahrzehntelang galt ›Johnny will leben‹ als verschollen. Nun wird Erich Frieds Geschichte eines Theaterstücks endlich veröffentlicht.«
– Jochen Dobnik, Heute

»Erich Fried verarbeitet in seinem Theaterstück nicht nur Jura Soyfers ›Vorlage‹, die in den 1930er Jahren spielt, sondern schafft eine nicht minder politisch-radikale Anklage des postfaschistischen Deutschland der 1960er Jahre. Die mal mehr, mal weniger subtilen Anspielungen und Verweise auf Student*innenbewegung, APO, Antikriegsbewegung und politische Repression sind das bittersüße Sahnehäubchen auf der dramaturgischen Torte.«
– Steffi, kaputtzig

»›Johnny will leben‹ basiert auf dem Theaterstück ›Vineta‹ von Jura Soyfer aus dem Jahr 1937. Während bei ›Vineta‹ vor dem Faschismus gewarnt wird, ist bei Erich Fried (1921–1988) die Katastrophe bereits geschehen und der Protagonist versucht verzweifelt, den Menschen begreiflich zu machen, dass man nicht vergessen darf und sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen muss, um wieder richtig leben zu können.«
– Claudia Zawadil, city-flyer

»Aktuell und brisant«
– Silvia Matras, Kultur ist Leben

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Sparte: Literatur des 20. Jahrhunderts, Marsyas
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