Jazz
Beschreibung
Beschreibung
Der Exil-Ungar Ernö Kalmar schlägt sich in den frühen 1920er-Jahren mehr schlecht als recht mit kleinen Gaunereien in Wien durch. Als er die verarmte Baronesse Marianne kennenlernt, die nach dem Tod ihres Vaters plötzlich ganz alleine dasteht, will Ernö den Schiebereien und Betrügereien zunächst abschwören, doch die Gier nach Erfolg und Anerkennung ist größer als seine Liebe. Mit viel Talent und ohne Skrupel wird er in der Inflationszeit zum König der glamourösen Wiener Unterwelt und Gründer einer Bank. Marianne schlägt währenddessen einen eigenen Weg ein und versucht sich zu emanzipieren. Doch Ernös Macht scheint inzwischen grenzenlos zu sein …
»Jazz« zeigt die Hyperinflation der 1920er in allen Bereichen: im Geldwert, in der Vergnügungssucht, der Liebe und der Verzweiflung.
Details und Inhalte
Druckausgabe
E-Book
Autor
Felix Dörmann
Herausgeber
Pressestimmen
»Nun lässt sich die politische und ökonomische Instabilität der 1920er-Jahre nicht mit den Erschütterungen der Gegenwart gleichsetzen. Trotzdem sind der wilde Rhythmus des Romans, die variablen Tempi und das Wechselspiel von elegischen Passagen und hektischen Faktenparaden im Schlagzeilenton geeignet, gegenwärtige Verhältnisse abzubilden. «
– Thomas Mießgang, Die Zeit
»Ein toller Roman aus der Zwischenkriegszeit. Er hat alle aktuellen Themen: Bankenkrise, Inflation, Spekulation, alles, worüber wir heute in den Medien tagtäglich lesen.«
– Barbara Kadletz, Studio 2/ORF 2
»Jazz ist ein rasanter, kolportagehafter Stadtroman über Gier, Angst, Inflation und Spekulation, in dem die titelgebende Musik im Hintergrund mitdröhnt.«
– Stefan Gmünder, Der Standard
»Grelles Blech, winselnde Geigen, schrille Pfeifen: Felix Dörmanns Roman ›Jazz‹ aus dem Jahr 1925 über Wien in der Krise der Inflationszeit wird neu aufgelegt.«
– Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Was für eine Wiederentdeckung! Verwaiste Baronesse trifft auf ungarischen Dissidenten im Wien der Zwischenkriegszeit. Inflation, Bankenpleiten, Emanzipation – selbst 100 Jahre nach seinem Erscheinen ist dieser Gesellschaftsroman hochaktuell.«
– Barbara Kadletz, Hartliebs Magazin
»Ein Roman, der sehr filmisch geschrieben ist, mit schnellen Szenenwechseln und akustischen Elementen. An manchen Stellen hört man die Synkopen und tanzt beim Lesen fast mit. Und: Er ist ein typischer Inflationsroman dieser Zeit, der Wien als Sündenbabel darstellt.«
– Veronika Hofeneder, Kurier/Freizeit
