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Hélène

Befreiung ins Irrenhaus
Eva Geber

Beschreibung

Eva Geber Hélène Befreiung ins Irrenhaus Roman 300 Seiten Erscheinungsdatum: 03.2023

Beschreibung

Das »Irrenhaus« als Befreiung aus bürgerlichen Verhältnissen: Ende des 19. Jahrhunderts. Die 16jährige Hélène, Tochter aus gutem Haus, wird mit einem höheren k&k-Beamten verheiratet.
In der Ehe mit dem auf der Karriereleiter immer höher steigenden Diplomaten vereinsamt Hélène und wird »gemütskrank«. Eine Scheidung kommt nicht in Betracht. Schließlich wird das Irrenhaus für sie zum Zufluchtsort, den sie erst nach dem Tod ihres Mannes verlässt.
Eva Geber verknüpft dabei kunstvoll die auktoriale Erzählebene mit inneren Monologen ihrer Protagonistin und die Perspektive der Enkelin, die sich auf die Suche nach Spuren ihrer »hysterischen« Großmamá macht, die in Familienerzählungen nur als furchterregendes Gespenst erscheint. So entsteht das vielschichtige Bild einer Frau um 1900, die, wie viele Frauen ihrer Zeit, in ihrem enggeschnürten Korsett erstickte.

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Eva Geber Hélène Befreiung ins Irrenhaus Roman 300 Seiten Erscheinungsdatum: 03.2023

Druckausgabe

Ausstattung: Hardcover Maße: 12,5 x 21 cm ISBN: 978-3-903469-04-4 Preis: 26 € VLB: Titel suchen

Autorin

Eva Geber

geboren 1941 in Wien, ist Grafikerin, Autorin und Kulturpublizistin. Sie leitete über 20 Jahre lang eine selbstverwaltete Druckerei, war von 1975 bis zu deren Einstellung 2011 Mitherausgeberin und Redakteurin der feministischen Zeitschrift »AUF – Eine Frauenzeitschrift« und mitbegründete 1992 die AUFedition. Ihre Buchpublikationen sowie zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien gelten vorwiegend den feministischen Vorkämpferinnen, die sie in Erinnerung ruft. Sie erhielt den Wiener Frauenpreis 2009, den Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis 2013, 2021…
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Sparte: Zeitgenössische Literatur, Marsyas
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