Figuren in Schwarz und Weiß
Beschreibung
Beschreibung
Im Mittelpunkt von Jeannie Ebners Gesellschaftspanorama zwischen 1925 und 1955 stehen drei starke Frauen, die mit ihrer Selbstfindung in patriarchaler Umgebung, mit sexueller Emanzipation und beruflicher Eigenständigkeit ringen. Die Figuren rund um die Wiener Buchhändlerin Theres Meinhart versuchen vor dem Hintergrund von Diktatur, Krieg und Nachkriegsnot ihren Lebensweg zu finden. Wir erleben Theres’ Kindheit am Land, den Verlust des Bruders und Vaters, ihr Ankommen und Zurechtfinden in der Großstadt Wien und in der Welt der Erwachsenen. Sie kämpft sich durch, versucht die Wirren der Zeit zu verstehen, emanzipiert sich und politisiert sich immer mehr. Neben den Freundinnen ist ihr Mentor, der Buchhändler Abländer, an ihrer Seite sowie dessen stiller Teilhaber Gregor Stieglitzer, mit dem sie bald mehr verbindet.
Details und Inhalte
Druckausgabe
E-Book
Autorin
Jeannie Ebner
Herausgeber
Pressestimmen
»Ein hochambitionierter Gesellschaftsroman, der vielleicht letzte österreichische Großversuch eines Zeiten-Breitwand-Gemäldes und allein deshalb literarisch gar nicht hoch genug einzuschätzen. … In [Wolfgang Straubs] kundigem Nachwort erhellt er die Entstehungsumstände und Ebners Vita und bettet die Epopöe klug ins literarische Jahr 1963/64 in Österreich ein.«
– Alexander Kluy, Buchkultur
Autorinnenstimme
»Keines meiner Bücher – mit Ausnahme der Lyrik – hat mich beim Schreiben so glücklich gemacht.«