Ihr Essay ist eine intime Innensicht, schaut aber zugleich immer auch auf die Gesellschaft. ›Über den Tod nachzudenken heißt, über alle nachzudenken‹, dieses Zitat der amerikanischen Autorin Anne Boyer stellt sie ihrem Text voran, und auch Stimmen wie die von Joan Didion, Péter Nadás oder Maria Stepanova führen sie weiter in ihren Gedanken. Wieder und wieder weitet sie so den Blick, ehe sie zu ihrer Erfahrung zurückkehrt.