Die wunderbare Insel
Beschreibung
Beschreibung
Die wunderbare Insel ist ein Ort voller Magie, unglaublicher Tiere und prachtvoller Pflanzen. Was es hier nicht gibt, ist der Tod. Und das machte sie für Eva Schörkhuber als Kind zu einer tröstlichen Erzählung. Als viele Jahre später innerhalb kurzer Zeit ihr Vater und ein enger Freund sterben, ändert sich ihre Perspektive auf den Tod. Sie denkt ebenso über individuelle Begegnungen mit dem Tod nach wie über seine Bedeutung in weiteren gesellschaftlichen Zusammenhängen. Welche Vorstellungen liegen dem Begriff »Trauerarbeit« zugrunde? Wie verändern sich unsere Beziehungen zum Tod, wenn wir das Ende der Welt, wie wir sie kennen, in Betracht ziehen?
Eva Schörkhuber zeigt mit viel Feingefühl, dass der Tod kein metaphysisches Ungeheuer ist, vor dem wir uns so lange wie möglich verstecken müssen. Sondern dass das Nachdenken darüber uns ebenso bereichern wie trösten kann.
Details und Inhalte
Druckausgabe
E-Book
Autorin
Eva Schörkhuber
Pressestimmen
»Unbedingte Empfehlung für dieses kluge, umsichtige, intime Buch, das, trotz Inhalt, nicht unerträglich düster oder deprimierend ist«
– Sophie Weigand
»Natürlich findet auch Eva Schörkhuber kein Mittel, wie man dem Tod völlig versöhnt und furchtlos begegnen könnte. Sie geht aber auch weit darüber hinaus, nur eine (sehr schöne, kluge!) Sprache zu finden für eine Furcht, die wohl alle Menschen in der einen oder anderen Form umtreibt. Sie schlägt neue Arten vor, auf den Tod zu schauen: als etwas, das nicht nur die Hinterbliebenen, sondern auch die Verstorbenen verändern kann – eine Schwelle zwischen zwei Welten, wie der Fluss Lethe in der griechischen Mythologie.«
– Andrea Heinz, Tagebuch
»Ihr Essay ist eine intime Innensicht, schaut aber zugleich immer auch auf die Gesellschaft. ›Über den Tod nachzudenken heißt, über alle nachzudenken‹, dieses Zitat der amerikanischen Autorin Anne Boyer stellt sie ihrem Text voran, und auch Stimmen wie die von Joan Didion, Péter Nadás oder Maria Stepanova führen sie weiter in ihren Gedanken. Wieder und wieder weitet sie so den Blick, ehe sie zu ihrer Erfahrung zurückkehrt.«
– Michaela Maria Müller, taz
»Die wunderbare Insel ist ein Buch, das berührt und einen nach dem Ende der Lektüre noch umtreibt – vor allem dank Schörkhubers behutsamem Stil und ihrer einfühlenden Art zu schreiben.«
– Timo Brandt, Literatur und Kritik
»Schörkhubers Herangehensweise ist leise, vorsichtig, privat und tatsächlich ganz ohne Groll.«
– Katia Schwingshandl, Buchkultur
»Schörkhuber bietet Trostspender im Bereich Trauerarbeit, verbunden mit Hinweisen auf Literatur zum Thema Abschied aus Sicht von Sterbenden und gibt Hilfen für Hinterbliebene, die Trauer in den Alltag einzubinden. Tröstliches in der Musik … und weiterführende Links zum stark emotionalen Thema runden dieses interessante Buch ab.«
– Gabriele Trah, ekz.bibliotheksservice
– Eva Schörkhuber im Gespräch mit Peter Zimmermann, Ö1 Ex libris
»Ein stilles, sehr persönliches Buch.«
– Beate Scholz, Kunststoff
»Anhand zahlreicher offener Fragen verdichtet sie die Thematik für Lesende und interpretiert Aussagen anderer bekannter Autor:innen, die sich dem Tod in ihren Werken gewidmet haben, so dass am Ende die unbestrittene Komplexität des Inhaltes deutlich wird.«
– Margret Lammert, Weiberdiwan
»Eva Schörkhubers Sprache ist feinfühlig und atmosphärisch, wodurch der Text zu einer sowohl intimen als auch universellen Auseinandersetzung mit dem Thema wird. Sie schafft eine gelungene Balance zwischen persönlicher Erfahrung und philosophischer Reflexion. Dabei bleibt der Ton des Essaybandes trotz der Schwere des Themas tröstlich und lebensbejahend, was den Text besonders eindringlich und berührend macht.«
– Barbara Seidl, Litrobona