Die Ablenkung
Beschreibung
Beschreibung
Elena Messner richtet in ihrem klug konstruierten und vielschichtig-spannenden Roman die Scheinwerfer auf das schmutzige Geschäft der Fleischindustrie.
Jana Dolenc ist frustriert von ihrer Arbeit in der Umweltbehörde. Die unzähligen Vergehen, die sie tagtäglich in die Datenbank klopft, führen ja doch zu nichts. Bis eines Tages die Kommissarin Nivia in der Lobby steht: Die Schwester des berüchtigten Unternehmers Mark Schulze, den die Behörde schon lange auf dem Zettel stehen hat, wurde ermordet, und Schulze ist verschwunden. Jana soll der Polizei bei den Ermittlungen helfen und arbeitet eng mit Nivia zusammen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der Jana tief in die dunklen Machenschaften der Fleischindustrie zieht und ihre Freundschaft zu Nivia auf die Probe stellt …
Details und Inhalte
Druckausgabe
E-Book
Autorin
Elena Messner
Pressestimmen
»Elena Messner verwebt Gesellschaftskritik in packende Romanhandlungen. In ihrem neuen Buch steht die Fleischindustrie im Zentrum, ein kapitalistisches System, unter dem Tier und Mensch leiden. … Messners Roman liest sich wie ein dystopischer Krimi, doch beruht auf recherchierten Fakten. Hochpannend erzählt macht Die Ablenkung auf ein globales Problemfeld aufmerksam.«
– Allegra Mercedes Pirker, ORF 2/ZIB 8 »hier nachschauen
»›Die Ablenkung‹ ist auch deshalb ein wichtiger literarischer Text, weil zeitgenössisches Schreiben Position beziehen muss und nicht vor schwierigen Themen zurückscheuen darf.«
– Michaela Monschein, Ö1
»… etwas, was Elena Messner in allen ihren Romanen nachspürt, sind die Strukturen, die in unserem Leben so auf uns einwirken, dass wir das Gefühl der Ausweglosigkeit spüren und glauben, keinerlei Handlungsspielraum mehr zu haben.«
– Daniela Fürst, Literadio im Gespräch mit Elena Messner »hier nachhören
»Die stärksten Passagen sind jene, die von der farbenprächtigen Flora, der intakten bzw. zerstörten Fauna sowie den menschlichen Urbedürfnissen und -instinkten handeln. Neben der packenden Krimihandlung – und Janas (nahezu tatortreifer) persönlich-emotionaler Verstrickung darin – ist der Roman nämlich vor allem eine Hommage an die Natur, die Kraft ihrer Unberührtheit und das Potenzial des achtsamen Umgangs mit ihr.«
– Veronika Hofeneder, Buchmagazin Literaturhaus Wien
»Wollte, dass zwei Frauen auf Jagd gehen«
– Elena Messner im Gespräch mit Marianne Fischer, Kleine Zeitung
»Die Wiener Autorin Elena Messner nimmt den Mord nicht als Anlass für einen Krimi, sondern um Missstände in der Fleischindustrie anzuprangern, um über übermenschlich große Gegner und doch sehr menschliche Gefühle zu erzählen.«
– Emilia Beutler, Kurier
»Gewohnt sorgfältig recherchiert Messner zu den Themen Massentierhaltung und gentechnisch herstellbaren Fleischersatz. Dabei beleuchtet sie genau die Möglichkeiten und Grenzen, Missstände zu ahnden.«
– Gabriele Fachinger, ekz
»Bis zum Schluss spannend, klug und betroffen machend schenkt uns Elena Messner ganz am Ende des Romans ›Das Gesetz der Kühe‹ und trifft damit Herz und Verstand.«
– Ina, It’s about loving literature
»Die Österreicherin Elena Messner nutzt die Krimi-Hülle, um eine Geschichte von Verzweiflung, Depression und Skrupellosigkeit zu erzählen, in der ihre Heldin in der eigenen Hoffnungslosigkeit zu ertrinken droht.«
– Thomas Friedrich, Ultimo
»Die Autorin Elena Messner verhandelt auch in ihrem aktuellen Roman wichtige ehtische Themen … Wichtig!«
– Margret Lammert, Weiberdiwan
»Die in Wien lebende Elena Messner hat freilich keinen klassischen Krimi geschrieben. … ein gut lesbarer Roman zu einem leider sehr aktuellen Thema.«
– Helmut Schneider, wienlive
»Elena Messners Romane zielen oft auf Schmerzpunkte unserer Gesellschaft, auf das, wovor man allzu gern die Augen verschließt. Sie erzählen von Pflegenotstand und Flüchtlingsrouten, von verdrängter Vergangenheit und Gegenwart. In Die Ablenkung ist der aufklärerisch-engagierte Impetus von Messners Schreiben in eine Kriminalhandlung eingewoben, die aber nicht nach den Gesetzen eines spannungsgetriebenen, durchgetakteten ›Whodunit‹ abläuft.«
– Harald Gschwandtner, Literatur und Kritik