Beschreibung
Beschreibung
Sie war die erste Ehefrau von Adolf Loos, Weggefährtin von Egon Friedell und Franz Theodor Csokor und eine enge Freundin von Kerstin Strindberg, vor allem aber war Lina Loos eine scharfsinnige Beobachterin und pointierte Kritikerin ihrer Zeit. In ihrem »Buch ohne Titel« schreibt sie über ihre Familie und deren legendäres Grand Café Casa Piccola, ihre Arbeit als Schauspielerin und Autorin, über ihre berühmten Wegbegleiter:innen und immer wieder über ihr Wien.
»Das Buch ohne Titel« ist eine elegante, kluge und humorvolle Chronik, reich an Anekdoten und Erinnerungen, die Presse und Publikum nicht nur beim ersten Erscheinen 1947 begeisterte. Adolf Opel skizziert in seinem umfassenden Vorwort Lina Loos’ wechselreiches Leben und bringt das Bild einer außergewöhnlichen Frau zum Vorschein.
Details und Inhalte
Druckausgabe
E-Book
Autorin
Lina Loos
Herausgeber
Pressestimmen
»Das Buch ohne Titel: Die Wiederentdeckung von Lina Loos’ klugen, humorvollen Skizzen des Wiener Weltgeschehens«
– Barbara Beer, Kurier
»Jede Seite beweist, dass Lina Loos eine genaue Beobachterin und pointierte Kritikerin ihrer Umgebung war – aber auch ihrer selbst! Neben einer Fülle liebevoller Geschichten über berühmte Zeitgenossen, das Theater mit dem Theater oder alltägliche Themen wie Ein billiger Fuchskauf, Sievering und Brasilien, Die Polizei und ich sind es v.a. der uneitle Humor und die Kunst, über sich selbst zu lachen, die dieses Buch so lesenswert machen!«
– Barbara Rett
»Das Buch ohne Titel, das ein paar Jahre vor ihrem Lebensende erschien und ein großer Erfolg war, wurde jetzt dankenswerterweise wieder aufgelegt. Es enthält, thematisch in einzelne Abschnitte gegliedert, wunderbare, mit ironisierendem Wiener Charme erzählte Geschichten.«
– Friedrich Weissensteiner, Bücherschau
»An ihre Geschichten hängte sie pointierte Spitzen und ihre Wahrheitsliebe lässt annehmen, dass sich das alles wirklich so abgespielt hat.«
– Juliane Fischer, The Gap
»Die beiden beim Verlag Edition Atelier herausgegebenen Bände über Lina Loos sind als Zeitzeugnisse beachtenswert, vor allem aber als Mosaiksteine zum Portrait einer leidenschaftlichen und klugen Frau. Die Bücher bezaubern auch durch ihre liebevolle Ausstattung. So sind zahlreiche Fotografien beigefügt, ein Lebenslauf mit den wichtigsten Daten und die Briefpartner von Lina Loos werden mit kurzen Portraits vorgestellt.«
– Birgit Böllinger, Sätze und Schätze
»Jeder und jede sollte Lina Loos lesen.«
– stadtbekannt.at
»… egal, ob sie sich über die mit absurden Momenten nur so gespickte Schauspielerei auslässt, über Peter Altenbergs legendenumrankten Stammtisch und ihre kurze Ehe mit Adolf Loos, oder über Allerweltsthemen wie Traumdeutung und Zinngeschirr: Stets entsprechen ihre humorvollen Texte einem liberalen, weltoffenen Zeitgeist, dem weder Nazis noch deren politische Nachkommen etwas anhaben konnten.«
– Thomas Koppenhagen, Luxemburger Tageblatt

