Beim Barte der Prophetin
Beschreibung
Beschreibung
Simone Schönett ist eine messerscharfe Beobachterin unserer seltsamen Welt. Sprachlich virtuos wie präzise macht sie in ihren Erzählungen die menschlichen Kipppunkte fest. Dabei zeigt sie keine Gnade mit ihren Figuren, auch wenn diese es noch so sehr wollen.
Die Sommelière Karin behält nur einmal keinen klaren Kopf und stürzt sich in ein folgenschweres Abenteuer. Die rätselhaften Einreichungen einer Autorin geben Faustas Job als Sachbearbeiterin im Kunstministerium eine ungeahnte Wendung. Die Journalistin Ida und ihre Kolleginnen müssen sich mit ihrem übergriffigen und manipulativen Chef herumschlagen, und Lizzie verliert angesichts der weltpolitischen Lage jeden Mut. Ganz anders die ehemalige KZ-Aufseherin Hermine Braunsteiner, die sich trotz unzähliger Beweise auf ihre Täterinnenschaft selbst als Opfer sieht.
Details und Inhalte
Druckausgabe
E-Book
Autorin
Simone Schönett
Pressestimmen
»Simone Schönetts Erzählungsband ›Beim Barte der Prophetin‹ macht wenig Hoffnung auf die Zukunft, doch das macht ihn zu lesenswerter Gegenwartsliteratur. … Es ist ein beeindruckendes, aber, wie schon erwähnt, kein fröhliches, nicht einmal ein hoffnungsvolles Werk.«
– Martin Lhotzky, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Simone Schönett weiß zu erzählen, gibt mit ihren Geschichten aber auch beredten Einblick in die aktuelle Lage von Frauen und unserer Gesellschaft.«
– Tina Perisutti, Kleine Zeitung
»In elf sehr beeindruckenden Erzählungen bringt uns die Autorin Lebensgeschichten – oder Momente – ihrer Protagonistinnen näher. Erlebnisse, die man durchaus als einen Gang an einer scharfen Kante interpretieren kann. Es sind einschneidende, oftmals düstere Momente, die wenig Licht durchlassen, Erfahrungen an der Kippe zwischen Sein und Nichtsein. … Ganz große Leseempfehlung!«
– Marco Lombardi, Alpenlandkunst
»Simone Schönett öffnet unseren Blick und wirft ihn auf die gewaltigen Wunden unserer Zeit. Ihre Sprache ist eine erbarmungslos offene, eine gnadenlos entlarvende. … Die Autorin verleiht ihren Figuren Stimmen, ringt um diese Stimmen, die gehört und gelesen werden müssen.«
– Silvana Ouschan-Wurmitzer, Die Brücke
»Die Sprach eist präzise und deutlich, manchmal leicht mysteriös vernebelt. Streckenweise erinnert ihr Stil an die Kurzgeschichten von Julio Cortázar. Empfehlenswert!«
– Verena Wiesner, bn.bibliotheksnachrichten


