Anatomie der Geborgenheit
Beschreibung
Beschreibung
Manchmal braucht man einfach guten Kaffee oder ein aufgewärmtes Gulasch. Und einen Ort zum Verkriechen, an dem man auch mal unglücklich sein darf. Das Café Zimtschnecke ist so ein Ort. Das liegt vor allem an der Besitzerin Anni, die das Lokal mit einer Wärme erfüllt, die einen sofort willkommen heißt.
Neben der etwas verwahrlosten Jagoda, die hier immer einen Gratiskaffee bekommt, sind da noch der 15-jährige Paul, den Anni unter ihre Fittiche genommen hat, ihre beste Freundin Christina, die dauernd von Liebeskummer geplagt ist, und der Matrose Mickey, auch wenn es ihn immer nur kurz an Land hält. Ohne die Kellner Otto und Ivo, die eigentlich viel mehr als Arbeitskollegen sind, geht sowieso nichts.
Während Anni allen beherzt zur Seite steht, schiebt sie ihre eigenen Probleme weit nach hinten. Aber da sind ja noch ihre zerstrittene Familie und die komplizierte Beziehung zu ihrem Freund Leo. Kann Anni auch für sich selbst einstehen, bevor es zu spät ist?
Details und Inhalte
Druckausgabe
E-Book
Autorin
Teresa Kirchengast
Pressestimmen
»Teresa Kirchengast lässt ihre Protagonistin Anni zuhören und vor allem mit Neugier, Offenheit und Unvoreingenommenheit den Menschen begegnen. Dabei sind es die nicht ganz so glatten, bis leicht beschädigten Biografien, die besonders Resonanz in ihr finden. Denn sie sucht etwas, eine Art von Leben, dass nicht den oberflächlich glänzenden und vorgefertigten Bildern entspricht. … Ein Roman, wie eine teilnehmende Sozialstudie, ein Blick hinter gesellschaftliche Scheinwelten und ein wenig auch ein Trostpflaster auf den Kratzern, die uns das Leben beibringt.«
– Daniela Fürst, Literadio
»Ein Kaffeehaus mit Kino, Menschen mit einzigartigen Charakteren und spannenden Lebensentwürfen. Und die Frage nach einem gemeinsamen Nenner. Das sind die Zutaten für ›Anatomie der Geborgenheit‹, den neuen Roman von Teresa Kirchengast.«
– Katharina Lagler, Kleine Zeitung
»Teresa Kirchengast hat mit ›Anatomie der Geborgenheit‹ ein Buch geschenkt, in dem man einziehen will.«
– Johannes Kößler, Guten Morgen Österreich/ORF
»Das Café Zimtschnecke ist der wahrscheinlich gemütlichste, schönste Ort, den man sich nur vorstellen kann. Ein wunderschönes Buch, wo alle Menschen Platz haben.«
– Nicole List, Café Puls/Puls 4
»Eine poetische klare Sprache, eine unaufgeregte Protagonistin – ein Roman über zwischenmenschliche Nähe für Frauen, die keine rasanten Liebesgeschichten benötigen.«
– Eva Fritz, ekz.bibliotheksservice
»Der Vergleich mit dem französischen Kino-Hit Die fabelhafte Welt der Amélie aus dem Jahr 2001 drängt sich auf, weil die Atmosphäre sich ähnlich anfühlt. Doch Kirchengast hat hier etwas ganz Eigenes geschaffen. Den fabelhaften Kosmos der Zimtschnecke, in den wir eintauchen können, um die Welt und ihre Grauslichkeiten zumindest für einige Seiten zu vergessen. Auch sprachlich ist der Text wunderschön präzise.«
– Judith Leopold, oe24
»Eine Gruppe unterschiedlicher Menschen trifft auf kleinem Raum zusammen, liebt und leidet mit- und aneinander. Dazu passt die Erkenntnis, dass ›ein neu zusammengesetztes, leicht beschädigtes Leben mit Sprüngen weitaus schöner ist, als es die perfekten Vorstellungen von vorher waren. Weil durch die Sprünge das Licht hereinkommt.‹ Kintsugi im Café ›Zimtschnecke‹ sozusagen.«
– Doris Reiserer-Kraus, Die Presse
»Steirerin des Tages: Autorin mit großem Gespür«
– Tobias Kurakin, Kleine Zeitung
Die Autorin über den Roman
»Eine Geschichte über die Schönheit des Unvollkommenen. Über unvollkommene Menschen, die einander gut gelaunt Geborgenheit schenken und deren inneres Leuchten erst durch die Risse in ihrer Biografie sichtbar wird.« (Teresa Kirchengast)


