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Alle meine Namen

Andreas Jungwirth

Beschreibung

Andreas Jungwirth Alle meine Namen Roman 208 Seiten Erscheinungsdatum: 09.09.2024 Zweite Auflage

Beschreibung

»Schaffst du das?«, fragt Peter. »Natürlich«, sagt Johanna, »ich kann alles, was ein Mann auch kann.« Und das beweist sie schon ihr ganzes Leben lang. Nach diesem Dialog wird Johanna, die gerade ein Kind bekommen hat und ihren an Polio erkrankten Mann Peter pflegt, ein Haus für die Familie bauen. Da ist sie gerade Anfang zwanzig und hat bereits viel erlebt: den Tod des geliebten Vaters und den Umzug aufs Land, den Krieg, Heimweh und Liebeskummer als Dienstmädchen in der Schweiz und die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Nie hat Johanna den Mut und die Kraft verloren, sich den gesellschaftlichen Konventionen entgegenzusetzen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das tut sie auch noch als alte Frau, deren mitreißende Geschichte noch lange nicht vorbei ist.

Details und Inhalte

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Andreas Jungwirth Alle meine Namen Roman 208 Seiten Erscheinungsdatum: 09.09.2024 Zweite Auflage

Druckausgabe

Ausstattung: Halbleinen mit Lesebändchen Maße: 12,5 x 20,5 cm ISBN: 978-3-99065-116-2 Preis: 24 € VLB: Titel suchen

E-Book

ISBN: 978-3-99065-123-0 Preis: 20,99 €

Autor

Abbildung
© Carolina Frank

Andreas Jungwirth

1967 in Linz geboren, lebt nach langer Zeit in Berlin wieder in Wien. Studierte in Wien Germanistik und Theaterwissenschaft sowie am Konservatorium Schauspiel. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit (Theater, Hörspiel) arbeitet er als Hörspielregisseur und moderiert Publikumsveranstaltungen für Ö1 (Hörspielgala, radiophone werkstatt). Zuletzt erschienen in der Edition Atelier seine Erzählung »Wir haben keinen Kontakt mehr« (2019) und der Roman »Im Atlas« (2022).
Zum vollständigen Eintrag

Pressestimmen

»Der Schriftsteller und Hörspielautor Andreas Jungwirth erzählt packend die Biografie einer kämpferischen Frau. Gleichzeitig geht es um Sexualität im Alter oder mit körperlicher Behinderung und darum, Rollenbilder zu hinterfragen. Johannas viele Namen sind nicht nur Sinnbilder für Fremdbestimmung, sondern auch für die Suche nach Identität. Jungwirth gelingt ein herrlich vielschichtiger Roman.«
– Stefanie Panzenböck, Falter

– Andreas Jungwirth im Gespräch mit Katharina Maurer, Radio OÖ »Sendung nachhören

»Ganz großartig … eine Frauengeschichte, von einem Mann erzählt, sehr gekonnt.«
– Petra Hartlieb, Studio 2/ORF 2

– Buchtipp auf Kultur Heute/ORF III

»Andreas Jungwirth schreibt eine Lebens- und Liebesgeschichte, und ich finde, eine der schönsten, die dieses Jahr erschienen sind. Er bleibt auch ganz nah am Leben und am Alltag, sehr unprätentiös und dadurch sehr, sehr echt. Ein ganz großartiges, sehr schönes Buch.«
– Johannes Kößler, Guten Morgen Österreich/ORF 2

»Alle meine Namen von Andreas Jungwirth ist ein präziser, emotional mitreißender und thematisch hochinteressanter Roman über Selbst- und Fremdbestimmtheit und die Rückeroberung der eigenen Geschichte in der Rückschau und im Moment des Aufbegehrens im Kleinen.«
– Peter Huemer, Helden der Freizeit

»Andreas Jungwirth begeht nicht den Fehler, die Emotionen hochschießen zu lassen, weil er von einem tragischen Schicksal erzählt. Dazu bleibt der Tonfall zu unterkühlt, zu sachlich, zu abgeklärt. Das passt zu Johanna, die im Mittelpunkt steht. Sie kommt aus kleinen Verhältnissen, erlebt allerlei Formen von Erniedrigung und bewahrt sich das Herz einer Kämpferin.«
– Anton Thuswaldner, Die Furche

»Ein erstaunliches Buch«
– Barbara Beer, Kurier

»Jungwirths Roman-Johanna ist eine mutige Frau, die beweist, dass der Rucksack, den ihr das Leben und die Gesellschaft aufbürden, zwar schwer, aber immer tragbar ist.«
– Andreas Jungwirth im Gespräch mit Daniela Fürst von »Literadio

»Andreas Jungwirth hat mit ALLE MEINE NAMEN die Geschichte einer Frau geschrieben, die nie den Mut zum Leben verliert. Die Geschichte dieser mutigen Frau hat mich auch erzählerisch voll überzeugt. Ein Highlight dieses Bücherherbstes.«
– Friedrich Hahn, Leseliste

»Jungwirth schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur zeitgeschichtliche Relevanz hat, sondern auch universelle Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen, anspricht.«
– Daniel Pietrzik, Mediennerd

»Die wechselnden Lebensphasen von der Jugend bis ins hohe Alter zeigen die Vielschichtigkeit ihres Charakters, und es ist diese Entwicklung, die dem Roman Tiefe verleiht. Dabei bleibt der Ton des Buches ruhig, fast poetisch, was die Dramatik der Ereignisse noch eindringlicher macht.«
– Michael Pfeffer, ggg.at

»Besonders berührt hat mich der leise feministische Ton: Johanna kämpft nicht laut, sondern in den kleinen, entscheidenden Momenten ihres Lebens. Mit seiner klaren Sprache und poetischen Erzählweise zeichnet Jungwirth ein intensives Porträt einer Frau, die nie aufgibt. Ein wunderbarer Roman über Selbstbestimmung und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen.«
– Sandra Doods, Frau Pastell

»Andreas Jungwirth macht es Johanna also nicht leicht, doch er erzählt in diesem schönen Buch auch von ihren schmerzlichen Gefühlen und Erfahrungen auf einfühlsame Weise, ohne sie jemals bloßzustellen. Vielmehr zeigt er, wie Johanna trotz der vielen Schicksalsschläge nie aufgibt und auch aus Namen, die ihr aufgezwungen werden, ihre eigene Erzählung macht.«
– Florian Dietmaier, Literaturhaus Wien

Der Autor über seinen Roman

»Unter den Deckmänteln jener Namen, die Johanna im Laufe ihres Lebens von anderen verpasst bekommt, entwickelt sie sich zu einer widerständigen Persönlichkeit. Frei ist sie aber erst in dem Moment, als sie sich einen eigenen Namen gibt.« (Andreas Jungwirth)

Dateien

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  • Webcover
  • Pressetext

Termine

  • 28.08.: Mistelbach an der Zaya, Bibliothek des ehemaligen Barnabitenklosters

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