»Trivialliteratur hat es Elena Messner immer schon angetan, wie sie im Gespräch mit Daniela Fürst gesteht. So ist es in ihrem aktuellen Roman ein Mord, der die Protagonistin Jana aus der Tristesse und gefühlten Belanglosigkeit ihres Jobs reißt und wieder spüren lässt, warum sie einmal diesen beruflichen Weg eingeschlagen hat. In der jüngeren Ermittlerin Nivia kann sie sich zudem selbst als junge ambitionierte Frau wiederfinden und lässt sich nur zu gerne anstecken vom Tatendrang der Kommissarin. Denn etwas, was Elena Messner in allen ihren Romanen nachspürt, sind die Strukturen, die in unserem Leben so auf uns einwirken, dass wir das Gefühl der Ausweglosigkeit spüren und glauben, keinerlei Handlungsspielraum mehr zu haben.
Und neben der Nahrung als Grundbedürfnis der Menschen und wie viel Gewalt und Zerstörung damit einher geht, ist auch die Liebe noch ein Thema …«
Elena Messner war bei Daniela Fürst im literadio zu Gast, um über ihren neuen Roman Die Ablenkung zu sprechen: Hier könnt ihr das gesamte Gespräch nachhören: