Bei uns riecht es nicht nach Schnee, bei uns liegt schon ein Hauch Frühling in der Luft. Die Programmvorschau für die erste Saison des Bücherjahres 2025 ist in der Druckerei. Und wir freuen uns auf diese sechs neuen Bücher, die uns in andere Lebensrealitäten, auf andere Kontinente und in längst vergangene Tage führen:
Ursula Knoll beleuchtet in ihrem starken Roman das jahrhundertalte Glücksversprechen »Zucker« anhand von sechs außergewöhnlichen Frauenstimmen, Simone Schönett erweist sich in ihrem neuen Erzählband »Beim Barte der Prophetin« erneut als messerscharfe Beobachterin unserer seltsamen Zeit. Eine grandiose Wiederentdeckung macht Ulrike Schmitzer mit dem Erinnerungsbuch »Einzelgänger im Himalaya« zugänglich, in dem der Sozialist, Pädagoge und Bergsteiger Fritz Kolb von seinen Erlebnissen während des Zweiten Weltkriegs in Indien berichtet, seine Tochter, die bekannte Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, steuert ein Vorwort bei. Alexander Kluy widmet sich in seiner neuen Kulturgeschichte der Nicht-Farbe »Schwarz«, und das Herausgebertrio Andreas Rauschal, Gerald Schmickl und Andreas Tesarik hat für ihren Band »Die Spitzmauskarawane« 111 Glossen aus fast vier Jahrzehnten »Extra«, der Beilage der 2023 leider eingestellten »Wiener Zeitung« ausgewählt. Last but not least freuen wir uns sehr über die Zusammenarbeit mit Michael Baiculescu, der seinen wunderbaren Marsyas Verlag ab Januar 2025 als Buchreihe in der Edition Atelier fortführen wird. Den Anfang macht er mit der Wiederauflage von Robert Cohens Erzählung »Anna Seghers im Garten von Jorge Amado«, in der die große Autorin des 20. Jahrhunderts vor eine schwierige Wahl gestellt wird.