(1912 in Charkow, Russisches Kaiserreich–1939 im KZ Buchenwald) war in den 1930er Jahren ein politischer Schriftsteller in Österreich. Ab Dezember 1931 erschienen wöchentlich politische Satiren von Soyfer in der Arbeiter-Zeitung und in der sozialdemokratischen Wochenschrift Der Kuckuck. Nach den Februarkämpfen 1934 trat er der illegalen KPÖ bei, verfasste Flugblätter und begann die Arbeit an seinem Roman So starb eine Partei. Seine insgesamt fünf Theaterstücke und drei erhaltenen Szenen werden bis heute aufgeführt. Seine Texte wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. 1938 ins KZ Dachau transportiert, starb er 1939 im KZ Buchenwald.
