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BUCHINFO

Jana Volkmann
Das Zeichen für Regen
Roman

208 Seiten
12,5 x 20,5 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
und Lesebändchen
19,95 Euro
ISBN 978-3-903005-07-5

E-Book: 9,99 Euro
ISBN 978-3-903005-70-9

Sommeraktion (7.7.−15.8.16)
E-Book um nur 4,99 Euro

Jana Volkmann

Das Zeichen für Regen

Fragen & Antworten | »Das Zeichen für Regen«

»Amega futteiru«, es regnet, sagte der Taxifahrer auf Japanisch, als habe er es eben erst bemerkt. Er sagte es zu keinem seiner beiden Fahrgäste, sprach vielmehr mit der Windschutzscheibe, und Irene malte das Zeichen für Regen auf das beschlagene Fenster neben sich. Ihre Finger merkten sich die Strichfolgen viel zuverlässiger als ihr Gehirn, darum schrieb sie, so oft sie konnte, immer wieder die gleichen Symbole. Regen, ame, 雨.

INHALT

Als Irene von Berlin nach Kyōto zieht, um als Zimmermädchen in einem Hotel zu arbeiten, fühlt sie sich sofort angekommen. Dass sie die Sprache kaum versteht, ist ihr gar nicht so unrecht. Doch dann lernt sie einen der Hotelgäste etwas besser kennen, als es sich für ein Zimmermädchen gehört. Allmählich verliert sie die Kontrolle über ihr neues Leben – und der Mann aus Zimmer 1009 dringt immer tiefer in ihren Alltag vor.
Jana Volkmanns Protagonistin tut das, was sich viele Menschen ihrer Gene­ration insgeheim wünschen: alles hinter sich lassen und in einer fremden Kultur neu anfangen.

 

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ÜBER DIE AUTORIN

Jana Volkmann, 1983 in Kassel geboren. Sie hat im Norden, im Westen und im Osten Deutschlands gewohnt. In Berlin hat sie Europäische Literaturen studiert und erste Prosatexte veröffentlicht. Seit 2010 liest sie regelmäßig Kurzgeschichten in Cafés, Kneipen und Kultureinrichtungen. Sie hat sich die Bühne mit unterschiedlichen Autoren geteilt und verschiedene Städte zum Lesen bereist, darunter Leipzig, Hamburg und Fribourg (CH). Mittlerweile lebt und schreibt sie in Wien und arbeitet an einer Dissertation über Hotels in der Gegenwartsliteratur. Buch-Veröffentlichungen: Schwimmhäute (Kurzgeschichten, 2012), Fremde Worte (Erzählung, 2014). www.janavolkmann.de

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PRESSESTIMMEN

„Jana Volkmanns ‚Das Zeichen für Regen‘ ist ein poetisches, filigranes Meisterwerk.“
– Bruno Lässer, Vorarlberger Nachrichten

„Jana Volkmann promoviert zu Hotels in der Gegenwartsliteratur und ist der Versuchung nicht erlegen, bekannte Motive zu assoziieren. Sie geht in ‚Das Zeichen für Regen‘ einen eigenen konsequenten Weg.“
- Simone Trieder, Fixpoetry

„Jana Volkmann ist eine wohl durchdachte und spannende Geschichte über eine aktuelle Problematik gelungen — das zunehmende Gefühl von Fremdheit junger Menschen in unserer Welt. Wie sie diese in einer klaren Sprache sehr umsichtig ausbreitet und schließlich ihre deutsche Heldin im asiatischen Mythos von Urmeer und Schildkröte als Trägerin der Erde aufgehen lässt, ist ein sehr unkonventioneller und bemerkenswerter Versuch, europäisches und fernöstliches Gedankengut miteinander zu verbinden.“
- Beatrice Simonsen, Buchmagazin Literaturhaus

„Wenn es die Literatur tatsächlich schafft, Menschen an fremde Orte zu locken, dann zählt die filigrane und virtuose Prosa von Jana Volkmann ab sofort dazu. Auf nach Japan!“
– Senta Wagner, CulturMag

„Erstklassige Hotelliteratur
- Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

„Für Leser, die von Berlin auch die Schnauze voll haben und lieber mit Protagonistin Irene nach Kyoto ziehen, um sich in Hotelzimmer 1009 mit einem mysteriösen Mann zu treffen.
- kulturnews

„Man kann nur hoffen, dass die junge Autorin nie damit aufhört, ihre Geschichten niederzuschreiben und vorzutragen.“
Maria Nowotnick, kultürlich.de

„Volkmann lässt ihre Figur sich kunstvoll in der Fuge zwischen Wirklichem und Fiktion verlieren ...“
- Senta Wagner, Der Hotlistblog

„Die Autorin promoviert über Hotels in der Gegenwartsliteratur, ihr Roman liest sich wie die literarische Essenz des Themas. [...] Ein literarisches Kleinod und großes Versprechen für die Zukunft!“
- Anne Hahn, Weltexpress

„Lesenswert.“
- Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten

„Jana Volkmanns Romandebüt Das Zeichen für Regen ist außergewöhnlich auf die Weise, wie es den Lebensweg eines Menschen erzählt, der sich mehr und mehr selbst verliert und langsam auseinanderbricht. [...] ein Roman, der noch lange nachhallt und seine Leser auf eine nicht unangenehme Weise zum Nachdenken anregt.“
- Carolina Gerhards, Kritische Ausgabe

„Es ist eine Geschichte von Entfremdung und Identität, die sich auf mehreren Ebenen abspielt. Gleichzeitig werden Möglichkeitsräume eröffnet, die die Grenzen zwischen Realität und Einbildung verschwimmen lassen. Es sind jene Bruchstellen, die den Roman reizvoll machen.“
- Pia Pao, Das Reispapier