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BUCHINFO

Doris Fleischmann, Marlen Schachinger (Hg.)
Brüchige Welten
Spuren suchen – Spuren schreiben
Anthologie

160 Seiten
15 x 23 cm
Broschur
19,95 Euro
ISBN 978-3-902498-57-1

Doris FleischmannMarlen Schachinger (Hg.)

Brüchige Welten.

Spuren suchen – Spuren schreiben

Wertewandel und Gesellschaftsumbruch – wie wird unser neues Zeitalter aussehen? Über das Leben, über das Schreiben. Eine Spurensuche.

INHALT

Seit 2009 studieren angehende Autorinnen und Autoren Literarisches Schreiben, vorerst an der Werkstätte Kunstberufe, seit 2011 am neu gegründeten Institut für Narrative Kunst (INK) in Wien.
Auf der Suche nach ihrer eigenen poetologischen Position, ihrer Sprache, ihren Erzählformen tauschen sie sich untereinander über eigene und fremde Texte aus, analysieren Sprachvarianten, Strukturformen und Perspektivierungen.
Auch der Austausch mit etablierten KollegInnen, die als GastdozentInnen am INK wirken, ist wesentlich. Und nicht zuletzt die seit 2010 erscheinenden Jahresanthologien, die Einblicke in die Themen und Schwerpunkte sowie in die literarische Entwicklung der TeilnehmerInnen des Lehrgangs und des daran angeschlossenen Literarischen Salons geben.
Der diesjährige Sammelband versammelt 19 AutorInnen und über 25 Texte über brüchige Welten und instabil gewordene Leben. Tiefgründig und bewegend, lust- und humorvoll gehen sie an die Themen Wertewandel, Gesellschaftsumbrüche, Verlust und Suche, Spuren der Vergangenheit und ZeugInnen der Zukunft heran. Ein einprägsames Beispiel zeitgenössischen literarischen Arbeitens in Österreich zwischen den Welten und Generationen.

Mit Texten von Ljuba Arnautović, Paul Auer, Barbara Fegerl, Doris Fleischmann, Silvia Hlavin, Felix Holzmair, Joris Höfinghoff, Mila Jovanović, Ingrid J. Poljak, Barbara Pramböck, Ina Rager, Georg Rejam, A. J. Rosmondi, Katja Schröckenstein, Elisabeth Schwaha, Ursula Soukup, Angelika Stallhofer, Sascha Wittmann und Daniel Zipfel sowie Gesprächen mit Silke Hassler, Robert Schindel und Ulrike Schrimpf.

ÜBER DIE HERAUSGEBERINNEN

Doris Fleischmann, geboren 1970; seit März 2010 Teilnahme am Lehrgang Literarisches Schreiben; Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften, zuletzt erschien Das Ende der Wiederholungen in Sterz (02/2012); schreibt Prosa und derzeit an ihrer ersten Novelle; in der 2011 in der Edition Atelier herausgekommenen Anthologie Identitäten erschien ihre Kurzgeschichte Unser aller Haus.

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Marlen Schachinger, geboren 1970; Autorin und Lehrende an der Werkstätte Kunstberufe (Literarisches Schreiben); zahlreiche Literaturpreise und Stipendien, zuletzt: Wiener Autorenstipendium (2011); Publikationen u. a. morgen, vielleicht (Roman, 2000), Störung (Kurzgeschichten, 2004), Der Unschuld Verlust (Krimi, 2005), Ich, Carmen (Erzählung, 2006), Nur du.Allein (2008) sowie Sachbücher (Fachbereich Herstory)

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